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▷ Webdesign Nürtingen für Unternehmen

Was kostet eine Website bei einer Agentur ▷ 3 Wege zum super Angebot!

Ich rechne dir vor, was eine Website kostet. Ich nehme mir dafür Baukästen, Freelancer und Agenturen vor.
Bild von einer Vergleichstabelle - was eine Website kostet Freelancer, Agnetur oder Baukasten

Inhaltsverzeichnis

Du hast drei Angebote eingeholt. Das erste kam von einer Agentur aus Stuttgart: 14.800 € für eine „moderne Unternehmenswebsite mit SEO-Grundoptimierung”.

Das Zweite von einem Freelancer irgendwo aus dem Internet: 1.200 € für „professionelles Webdesign inkl. Hosting”. Das Dritte von einem lokalen Anbieter: 3.900 € – aber was da genau drin ist, hat dir niemand so richtig erklärt.

Du sitzt jetzt vor drei PDF-Dokumenten und weißt genauso viel wie vorher. Herzlich willkommen im wilden Westen des Webdesigns. Deine Frage: “Was kostet eine Website?” ist aber noch immer nicht beantwortet.

Ich bin Erwin, Webdesigner aus Nürtingen. Seit über neun Jahren baue ich Websites für Unternehmen aus der Region – vom Elektriker um die Ecke bis zum Immobilienmakler mit zwanzig Mitarbeitern. In dieser Zeit habe ich so ziemlich alles gesehen was im Webdesign schief gehen kann.

Kunden die 12.000 € für eine generische WordPress-Seite bezahlt haben, die ich in vier Wochen nachgebaut habe. Kunden die 299 € für einen Baukasten ausgegeben haben und sich drei Jahre später fragen warum Google sie nicht findet.

Und Kunden die das erste Mal in ihrem Leben eine wirklich gute Website hatten – und plötzlich regelmäßig Anfragen über das Kontaktformular bekamen.

Der Unterschied lag nie allein im Preis. Der Unterschied lag darin, was hinter dem Preis steckte.

Was ich in dieser Zeit gelernt habe: Der Preis einer Website sagt dir fast nichts darüber, was du bekommst. Entscheidend ist was dahinter steckt. Wie viel Recherche, wie viel Strategie, wie viel echtes Handwerk. Und genau das zeige ich dir in diesem Artikel – mit echten Zahlen, echten Zeitaufwänden und ohne Marketing-Sprech.

Du wirst nach diesem Artikel wissen was eine Website bei einer Agentur, einem Freelancer oder im Baukasten wirklich kostet. Du wirst verstehen welche Option für dein Unternehmen sinnvoll ist. Und du wirst nie wieder ein Angebot bekommen ohne zu wissen ob es fair ist oder nicht.

Noch ein ehrlicher Spoiler vorab: Ich bin selbst Webdesigner und habe natürlich ein Interesse daran dass du mit mir arbeitest. Aber meine Erfahrung zeigt mir dass zufriedene Kunden nur entstehen wenn sie von Anfang an wissen worauf sie sich einlassen.

Deshalb findest du hier echte Zahlen – auch die meiner Mitbewerber – und eine ehrliche Einschätzung wann welche Option sinnvoll ist. Auch wenn das manchmal bedeutet dass ein Baukasten die bessere Wahl für dich ist.

Bild von einer Vergleichstabelle - was eine Website kostet Freelancer, Agnetur oder Baukasten
Bild von einer Vergleichstabelle – was eine Website kostet Freelancer, Agnetur oder Baukasten

Die drei Wege zu deiner Website – ein Überblick zu: Was kostet eine Website?

Bevor wir in die Details gehen, ein kurzer Überblick über die drei grundsätzlichen Optionen die du hast. Jede hat ihre Daseinsberechtigung – und jede hat ihre Grenzen. Die Kunst liegt darin zu verstehen welche für dich passt.

Der erste Weg ist der Baukasten – Systeme wie Wix, Jimdo oder Squarespace. Du baust die Website selbst zusammen, bezahlst eine monatliche Gebühr und bist relativ schnell online.

Der zweite Weg ist der spezialisierte Freelancer – eine Person die deine Website von Anfang bis Ende umsetzt, mit dir zusammenarbeitet und direkt ansprechbar ist. Kein Projektmanager dazwischen, keine Warteschlange, keine Ausreden.

Der dritte Weg ist die Agentur – ein Team aus mehreren Spezialisten das komplexe Projekte mit entsprechendem Budget stemmt. Jeder dieser Wege hat seine Berechtigung – aber nicht für jeden Betrieb.

Was die meisten Vergleichsartikel dabei vergessen: Es geht nicht nur um den Preis. Es geht um den Preis im Verhältnis zu dem was du bekommst. Eine 3.000 € Website die bei Google nicht gefunden wird und keine Anfragen bringt ist am Ende teurer als eine 6.000 € Website die dir monatlich drei neue Kunden einbringt.

Option 1 – Der Baukasten: günstig, schnell, aber mit klaren Grenzen

Wix, Jimdo, Squarespace – die Versprechen klingen verlockend. „Deine Website in 30 Minuten.” „Kein Programmieren nötig.” „Professionelles Design für kleines Geld.” Und ja, für bestimmte Anwendungsfälle stimmt das sogar.

Was ein Baukasten kostet: Die monatlichen Kosten liegen zwischen 9 € und 35 € – je nach Anbieter und Paket. Wix kostet für eine professionelle Website ohne Onlineshop rund 12–17 € im Monat, Jimdo zwischen 9 € und 15 €, Squarespace etwas mehr bei 15–23 €.

Dazu kommen oft noch Kosten für eine eigene Domain (10–25 € im Jahr) und manchmal ein separates E-Mail-Postfach (weitere 60 € im Jahr bei manchen Anbietern). Auf das Jahr gerechnet zahlst du also zwischen 120 € und 420 € laufende Kosten – ohne einmalige Einrichtungskosten wenn du alles selbst machst.

Was du dafür bekommst: Ein vorgefertigtes Template das du mit eigenen Inhalten befüllst. Drag-and-Drop-Bedienung, keine technischen Kenntnisse nötig, alles inklusive Hosting auf einem Server des Anbieters. Klingt gut – hat aber einen entscheidenden Haken.

Du bist komplett abhängig vom Anbieter. Wenn Wix die Preise erhöht, zahlst du mehr. Wenn Jimdo den Support einstellt, bist du aufgeschmissen. Und wenn du irgendwann wechseln willst, kannst du deine Website in den allermeisten Fällen nicht mitnehmen – du fängst von null an.

Der größte Nachteil – SEO: Baukastensysteme haben strukturelle Schwächen bei der Suchmaschinenoptimierung. Das bedeutet nicht dass du bei Google gar nicht gefunden wirst – aber es bedeutet dass du gegenüber einem gut aufgesetzten WordPress-System von Anfang an im Nachteil bist.

Für lokale Suchanfragen wie „Elektriker Nürtingen” oder „Steuerberater Esslingen” kann das den Unterschied ausmachen zwischen Seite 1 und Seite 3. Und auf Seite 3 klickt niemand mehr.

Für wen ist ein Baukasten sinnvoll? Für Hobby-Projekte, sehr kleine Selbstständige mit minimalem Budget die wirklich nur eine digitale Visitenkarte brauchen und keine Ambitionen haben bei Google zu ranken. Für alle anderen gibt es bessere Optionen.

billiges baukasten template

H2: Option 2 – Der Freelancer: der Sweet Spot für KMU

Hier wird es interessant. Der spezialisierte Webdesign-Freelancer ist für die meisten kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland die beste Wahl – und trotzdem der am wenigsten verstandene Weg.

Ein guter Freelancer ist keine günstige Agentur und kein teurer Baukasten. Er ist ein Handwerker der sein Handwerk beherrscht. Und genau wie beim Schreiner oder beim Elektriker gilt: Du bekommst was du bezahlst – aber du zahlst nicht für Strukturen und Overhead die du nicht brauchst.

Ich arbeite mit WordPress und Elementor – dem weltweit meistgenutzten System für professionelle Websites. WordPress ist Open Source, läuft auf deinem eigenen Hosting, gehört dir und kann jederzeit zu einem anderen Anbieter umgezogen werden. Du bist nicht gefangen.

Elementor ist der Page Builder der es mir ermöglicht individuelle Designs zu bauen – ohne dass du danach einen Entwickler brauchst um einen Text zu ändern. Du kannst nach dem Launch alles selbst pflegen.

Was steckt eigentlich hinter dem Preis? Das ist die Frage die die meisten Angebote nicht beantworten. Deshalb zeige ich dir hier was bei mir wirklich hinter jedem Paket steckt – mit ehrlichen Zeitangaben.

was kostet eine website preise von meindl webdesign
was kostet eine website preise von meindl webdesign

Starter ab 2.200 € – Schlank online, Leads abholen

Für Selbstständige, Handwerker und kleine Unternehmen die professionell auftreten wollen ohne zu übertreiben. Ein One-Pager oder bis zu 3 Unterseiten – fokussiert, schnell, fertig. Kein Schnickschnack, aber alles was du für einen seriösen ersten Eindruck brauchst.

Was dahinter steckt: Ein erstes Briefing-Gespräch (1–2 Std.) in dem wir Ziele, Zielgruppe und Wettbewerber besprechen. Danach folgt eine Markt- und Mitbewerberanalyse (2–3 Std.) – ich schaue mir an wie deine Konkurrenz aufgestellt ist und wo deine Chance liegt. Dann entwickle ich ein individuelles Farb- und Schriftschema (2-4 Std.) das zu deiner Branche und deinen Kunden passt.

Die eigentliche Umsetzung in Elementor dauert 15–50 Stunden – Design, Texte strukturieren, Bilder optimieren, Kontaktformular einrichten. Danach kommen Datenschutz, Impressum, Ladezeit-Optimierung und QA-Test auf allen Geräten (3–4 Std.) Zum Abschluss eine Übergabe mit Video-Einweisung (2-3 Std.) damit du danach selbst alles pflegen kannst.

Business ab 4.500 € – Die Balance aus Design, SEO und Vertrauen

Das meistgefragte Paket. Umfangreiche Firmenhomepage mit bis zu 8 Unterseiten, individuelles Design, Basic SEO-Optimierung und allem was du brauchst damit Kunden nicht nur landen, sondern auch anfragen.

Was dahinter steckt: Ein ausführliches Erstgespräch und Zieldefinition (2–3 Std.) in dem wir gemeinsam festlegen was die Website leisten soll – konkret, messbar, ohne Buzzwords. Dann folgt eine tiefe Markt- und Mitbewerberrecherche inklusive Keyword-Analyse (4–5 Std.) – welche Suchbegriffe deine Kunden nutzen, wo du ranken kannst, was die Konkurrenz macht.

Danach entwickle ich ein einzigartiges Farb-, Schrift- und Designsystem (2–3 Std.) das dich von der Konkurrenz abhebt. Es folgen Seitenstruktur und Content-Planung (2 Std.) bevor das eigentliche Design und die Umsetzung aller Unterseiten in Elementor startet – das dauert 20–25 Stunden.

Dann kommt SEO-Onpage-Optimierung, interne Verlinkung und Meta-Daten (3–4 Std.), danach Ladezeit-Optimierung auf 90+ PageSpeed, DSGVO, Redirects und Tracking-Setup (3–4 Std.) Die Übergabe mit ausführlicher Video-Anleitung und Testphase dauert nochmal 2 Stunden.

Enterprise ab 8.000 € – Der große Auftritt mit Tiefe. Wenn “Was kostet eine Website” nicht mehr so wichtig ist.

Für Unternehmen die mehr als eine Visitenkarte im Netz wollen. Bis zu 20 Unterseiten oder mehr, komplett einzigartiges Design, Schulung für dein Team und alles was eine Website braucht um langfristig zu ranken und zu konvertieren.

Was dahinter steckt: Ein strategisches Kickoff-Meeting (3–4 Std.) mit allen Beteiligten, vollständige Markt-, Mitbewerber- und Keyword-Recherche (6–8 Std.), Entwicklung eines maßgeschneiderten Corporate Design Systems (4–6 Std.), Wireframes und Content-Strategie für alle Seiten (4–5 Std.)

Dann Design und Umsetzung in Elementor mit Custom-Komponenten (40–60 Std.), SEO-Optimierung aller Seiten, Schema Markup, technisches SEO (6–8 Std.), vollständiges Performance- und Sicherheits-Setup (4–5 Std.) und abschließend Teamschulung und Übergabe mit kompletter Dokumentation (3–4 Std.)

Option 3 – Die Agentur: wann sie Sinn macht und wann nicht

Webdesign-Agenturen starten in der Regel bei 5.000 € bis open End € für eine mittelgroße Unternehmenswebsite – nach oben ist alles offen. Wer ein individuelles Design mit Strategie, Copywriting und laufender Betreuung möchte, landet schnell bei 20.000 € bis 50.000 €.

Was bekommst du dafür? Ein eingespieltes Team aus Projektmanager, Designer, Entwickler und manchmal Texter. Klare Prozesse, Verträge, SLAs. Du bist nie von einer einzelnen Person abhängig.

Das macht Sinn für Konzerne mit komplexen Anforderungen, mehrsprachigen Märkten und Dutzenden Stakeholdern. Für den Großteil der KMU in Deutschland ist das aber schlicht zu viel – sowohl vom Budget als auch vom Aufwand.

Du willst eine Website die funktioniert, nicht ein Projekt das sechs Monate dauert und bei dem du wöchentlich in Abstimmungsmeetings sitzt. Hinzu kommt: In einer Agentur wirst du oft von einem Junior-Designer betreut während der Senior den Ersttermin macht. Beim Freelancer sprichst du immer mit derselben Person – der Person die auch wirklich baut.

Wann ist eine Agentur trotzdem die richtige Wahl? Wenn du wirklich ein großes Projekt mit vielen Beteiligten hast. Wenn du laufende Marketing-Dienstleistungen brauchst – SEA, Social Media, Content. Wenn dein Budget klar über 10.000 € liegt und du ein Team mit klaren Strukturen bevorzugst.

Wann lohnt sich was? Der ehrliche Vergleich

Baukasten (0–50 €/Monat): Für absolute Einsteiger, Hobby-Projekte oder Selbstständige die maximal eine digitale Visitenkarte brauchen. Kein SEO, keine Unabhängigkeit, keine Skalierbarkeit.

Freelancer (2.200–8.000 €): Der Sweet Spot für KMU, Handwerker, Dienstleister und lokale Unternehmen. Du bekommst ein individuelles Design, echte SEO-Grundlagen und eine Website die du selbst pflegen kannst – ohne Agentur-Overhead zu bezahlen.

Agentur (8.000–50.000 €+): Sinnvoll für Unternehmen mit komplexen Anforderungen, großen Teams und entsprechendem Budget. Nicht sinnvoll wenn du „einfach nur online gefunden werden” willst.

[BILD: Entscheidungsbaum – welche Option passt zu mir? Einfache Grafik mit drei Wegen]

Die laufenden Kosten einer Website – was Viele vergessen

Eine Website ist kein einmaliger Kauf. Was monatlich oder jährlich dazu kommt solltest du von Anfang an einplanen.

Hosting: 5–30 € im Monat je nach Anbieter und Leistung. Ich empfehle deutschen Hostern mit guten Server-Standorten – Stichwort DSGVO und Ladezeit.

Domain: 10–25 € im Jahr. Klingt wenig, aber wenn deine Domain abläuft und jemand anderes sie registriert ist der Schaden enorm.

Plugin-Lizenzen: ca. 100-500 € im Jahr je nach Setup. Bei mir ist das Elementor Pro bereits eingerechnet.

Wartung und Updates: Optional, aber dringend empfohlen – 50–200 € im Monat. WordPress ohne regelmäßige Updates ist ein Sicherheitsrisiko. Ich biete dafür ein eigenes Wartungspaket an.

Auf das Jahr gerechnet solltest du 300–700 € laufende Kosten einplanen – zusätzlich zum einmaligen Erstellungspreis. Das ist immer noch ein Bruchteil dessen was eine verpasste Anfrage pro Monat kostet.

Was kostet eine Website, wenn du garkeine hast? Spoiler: es kostet dich eine Menge!

Die eigentliche Frage ist nicht was eine gute Website kostet. Die Frage ist was es dich kostet wenn dein Mitbewerber eine hat und du nicht.

Ein verlorener Kunde wegen einer unprofessionellen Website – oder gar weil dich niemand bei Google findet – ist teurer als jedes Webdesign-Paket. Stell dir vor du verlierst jeden Monat zwei potenzielle Kunden weil deine Website nicht überzeugt oder nicht gefunden wird. Bei einem Auftragswert von 1.500 € sind das 36.000 € im Jahr. Für eine 4.500 € Website.

(Wenn dir das Bild hier obenn gefällt: an diesem Projekt arbeite ich aktuell. Beweis? Gute Frage! https://site-cube.de (Entwicklungsdomain – wenn du möchtest schau mal vorbei. Du kannst mich live beim Arbeiten beobachten. Die meisten behaupten, sie machen schöne Webseiten – ich zeige es lieber!)

Ich sage dir ehrlich was du brauchst – nicht was ich gerne verkaufen würde. Manchmal ist das der Starter, manchmal das Business-Paket, manchmal reicht es wirklich nur die bestehende Website zu optimieren.

Wenn du wissen willst was eine Website für dein konkretes Unternehmen kostet – schreib mir kurz oder ruf an. Kein Verkaufsgespräch, kein Druck. Nur ein ehrliches Gespräch über das was du brauchst.

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Erwin_Meindl

Erwin Meindl ist WordPress Experte und Webdesigner seit 11 Jahren mit Fokus auf modernes Design und Pagespeed.

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